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19OCT2016
Vortragsreihe

Ringvorlesung Parallel- und Alternativgesellschaften

Mit dem Begriff der "Parallelgesellschaft", so die Bundeszentrale für politische Bildung, "wird in der öffentlichen Debatte die Vorstellung von ethnisch homogenen Bevölkerungsgruppen verbunden, die sich räumlich, sozial und kulturell von der Mehrheitsgesellschaft abschotten" (APUZ 1/2006). Literatur und Kultur der Gegenwart inszenieren Parallel- und Alternativgesellschaften und verhandeln die mit dieser Grenzziehung im politischen, sozialen, religiösen, ideologischen oder ethnischen Bereich verbundenen Ängste, Einstellungen und Verhaltensweisen.

"Die Ringvorlesung geht der kulturellen und ästhetischen Bedeutung von Kommunen, Sekten, Ghettos, Gangs & Co. in den Gegenwartsliteraturen auf den Grund und erforscht sie in Hinblick auf ihre sinnstiftende und normative Funktion sowie ihre Fähigkeit, selbst utopische und dystopische Parallel- und Alternativwelten zu schaffen" (Teresa Hiergeist).

Vortrag Simone Broders am 17.01.2017:
"The Dark Heart of Dystopia": Die Alternativgesellschaft als Spiegelkabinett in Will Selfs The Book of Dave

Nach der jeweiligen Veranstaltung steht eine Videoaufzeichnung der Ringvorlesung auf dem Videoportal der FAU zur Verfügung.

Videoportal Programm
10JAN 2016
Publikation

Wissenschaftliches Arbeiten in Anglistik und Amerikanistik

   Welche anglistischen Nachschlagewerke sollten Sie kennen, in welcher Datenbank finden Sie fachbezogene Artikel? Welche Konventionen müssen Sie beherrschen, wenn Sie Ihre Arbeit auf Englisch bzw. nach Standards aus dem englischen Sprachraum schreiben? Welche Besonderheiten gibt es in literatur- und kulturwissenschaftlichen Arbeiten, wie unterscheiden sie sich von der Linguistik? Wie gehen Sie mit Literatur – sowohl literarischen Primärtexten als auch mit Forschungsliteratur – so um, dass Sie diese gewinnbringend im Dienste der eigenen Forschung einsetzen und Zitatcollagen vermeiden?

   Eine kleine Schreibschule hilft Ihnen, die häufigsten Fehler zu vermeiden und zu einer überzeugenden, diskursiven Argumentation zu gelangen. Auch der Präsentation Ihrer Ergebnisse in einer wissenschaftlich korrekten und sowohl optisch als auch inhaltlich ansprechenden Form wird besondere Aufmerksamkeit gewidmet.

   Zu jedem Kapitel werden fachbezogene Übungsaufgaben gestellt, in denen Sie das Gelernte anwenden und einüben können. Musterseiten einer Hausarbeit mit einer ausführlichen Diskussion der darin angewandten Methoden und Strategien dienen als Beispiel für den Aufbau einer diskursiven Argumentation.

Im UTB-Shop stehen als Begleitmaterial kommentierte Musterseiten einer Hausarbeit zum kostenlosen Download zur Verfügung.


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20DEC 2015
Forschung

Geschöpfe der Nacht

  
Von Euripides bis Buffy the Vampire Slayer - zu allen Zeiten und in allen Kulturen befasst sich die Literatur mit dem Unerklärlichen. Das monströse Andere begegnet uns als Hexe, Vampir und Werwolf, jedoch auch als Geist, Alien und Elf. In - passenderweise - 13 Kapiteln untersuchen internationale Forscher, was die Faszination der Kreaturen der Nacht ausmacht.
Simone Broders befasst sich in ihrem Artikel mit P.C. und Kristin Casts House of Night, Stephenie Meyers Twilight-Saga und Yasmine Galenorns Sisters of the Moon.

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Dr. Simone Broders ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Anglistik und Amerikanistik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Sprechstunde:

  • Di 11.00-11.45, C3A3

Aktuelles

Erscheint demnächst: “The Fast and the Curious – The Role of Curiosity in the Gothic Heroine’s ‘Grand Tour of the Mind’”. English Studies, 2016.

Details

Forschung und Vortragsaktivitäten im Ausland: Dr. Simone Broders realisierte mit Unterstützung eines Reisestipendiums des DAAD ein Forschungsprojekt zu Shakespeare in der Science Fiction im Rahmen der Jubiläumskonferenz Shakespeare 450 an der Universität Sorbonne/Paris.

Medienbericht: Pohr, Andreas. "Populärkultur From Hell. Dr. Simone Bro­ders' Vor­trag "Fear­ful Sym­me­try" demons­triert vor­bild­haft das kluge Kon­zept der Ring­vor­le­sung zur Popu­lär­kul­tur: die all­täg­lich kon­su­mierte Kul­tur als Aus­gangs­punkt für Bezüge zum klas­si­sche­ren uni­ver­si­tä­ren Kanon". re>flex Kulturmagazin, 03.07.2014.
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